Glutenfreie Matcha-Tannenbäume mit Vanilleglasur – japanisch inspirierte Weihnachtsplätzchen

Deutsch

Matcha und Weihnachtsplätzchen passen für mich überraschend gut zusammen. Für diese kleinen Matcha-Tannenbäume bekommt ein klassischer Plätzchenteig durch Matchapulver eine japanisch inspirierte Note.

Dazu kommt eine weiße Vanilleglasur und etwas Zuckerdekoration – und schon sehen die Plätzchen wie kleine verschneite Weihnachtsbäume aus.

Das Rezept habe ich ursprünglich 2021 veröffentlicht und es gehört zu meinen einfachen Matcha-Rezepten für die Weihnachtszeit.

Zutaten

Für den Teig:

  • 285 g glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und Kekse
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 15 g Matchapulver

Für die Dekoration:

  • ca. 100 g Vanilleglasur
  • Zuckerperlen oder andere Zuckerdekoration

Diese Mengen entsprechen meinem ursprünglichen Rezept.

Bei Zöliakie: Achte darauf, dass nicht nur die Mehlmischung, sondern auch Matcha, Glasur und Zuckerdekoration für eine glutenfreie Ernährung geeignet sind.

1. Teig zubereiten

Mehl, Matcha, Butter oder Margarine, Ei und Puderzucker in eine große Schüssel geben.

Alles gründlich zu einem glatten Teig verkneten.

Anschließend den Teig abdecken und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Dadurch wird er fester und lässt sich anschließend leichter ausrollen und ausstechen. Das entspricht auch der Zubereitung meines ursprünglichen Rezepts.

2. Tannenbäume ausstechen

Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer geeigneten Arbeitsfläche ausrollen.

Mit einer Tannenbaum-Ausstechform die einzelnen Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Versuche, den Teig möglichst gleichmäßig auszurollen, damit die Tannenbäume später ungefähr zur gleichen Zeit fertig werden.

3. Backen

Die Matcha-Tannenbäume bei 150 °C Umluft etwa 15 Minuten backen.

Dabei solltest du sie gegen Ende gut beobachten. Gerade bei Matcha finde ich es schöner, wenn die Plätzchen nicht zu dunkel werden und ihre grünliche Farbe möglichst erhalten bleibt.

Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, kann die tatsächliche Backzeit leicht variieren.

Die Plätzchen anschließend vollständig auskühlen lassen.

4. Mit Vanilleglasur dekorieren

Die Vanilleglasur nach Packungsanweisung schmelzen.

Anschließend einen Teil der Tannenbäume mit der weißen Glasur bestreichen. Ich habe dafür ursprünglich einen Pinsel verwendet. Solange die Glasur noch weich ist, die Zuckerperlen darauf verteilen und leicht andrücken.

Danach nur noch warten, bis die Glasur vollständig fest geworden ist.

Warum Matcha für Weihnachtsplätzchen?

Ich mag Matcha nicht nur als Getränk. Durch seinen leicht herben Geschmack kann er auch süßes Gebäck interessanter machen.

Bei diesen Plätzchen bildet der Matcha einen schönen Kontrast zum Puderzucker im Teig und zur süßen Vanilleglasur.

Optisch passt er natürlich ebenfalls perfekt: Schon durch den Matcha bekommt der Teig eine leicht grüne Farbe und eignet sich deshalb besonders gut für Tannenbaum-Plätzchen.

Mein Fazit

Die Matcha-Tannenbäume sind ein unkompliziertes Rezept für alle, die klassische Weihnachtsplätzchen einmal mit einer japanisch inspirierten Zutat kombinieren möchten.

Ich mag besonders, dass man keine aufwendige Dekoration benötigt. Etwas weiße Glasur, ein paar Zuckerperlen und die kleinen Matcha-Tannenbäume sind fertig.

Und wenn du ohnehin Matcha zu Hause hast, ist das eine schöne Möglichkeit, ihn nicht nur für Tee oder Desserts zu verwenden.

Rezept ursprünglich veröffentlicht: 2021


English

Gluten-Free Matcha Christmas Tree Cookies with Vanilla Glaze

Matcha and Christmas cookies are a surprisingly good combination.

For these little Matcha Christmas trees, a simple cookie dough gets a Japanese-inspired twist from Matcha powder. White vanilla glaze and small sugar decorations make the cookies look like little snow-covered Christmas trees.

I originally published this recipe in 2021.

Ingredients

For the dough:

  • 285 g gluten-free flour mix for cakes and biscuits
  • 200 g butter or margarine
  • 100 g icing sugar
  • 1 egg
  • 15 g Matcha powder

For decorating:

  • approximately 100 g vanilla glaze
  • sugar pearls or another sugar decoration

These are the quantities from my original recipe.

Coeliac note: Make sure that the flour, Matcha, glaze and decorations you use are all suitable for a gluten-free diet.

1. Prepare the dough

Place the flour, Matcha, butter or margarine, egg and icing sugar in a large bowl.

Knead everything together until you have a smooth dough.

Cover the dough and refrigerate it for at least one hour.

2. Cut out the Christmas trees

Take the chilled dough out of the refrigerator and roll it out.

Use a Christmas tree cookie cutter to cut out the individual cookies and place them on a lined baking tray.

Try to roll the dough to an even thickness so that the cookies bake at approximately the same speed.

3. Bake

Bake the Matcha Christmas trees at 150 °C fan/convection for approximately 15 minutes.

Keep an eye on them towards the end of the baking time. I prefer not to let them become too brown so that some of the Matcha colour remains visible.

Allow the cookies to cool completely before decorating.

4. Decorate with vanilla glaze

Melt the vanilla glaze according to the package instructions.

Brush some of the glaze onto the Christmas trees and add the sugar decorations while the glaze is still soft.

Allow the glaze to set completely.

Why Matcha works in Christmas cookies

I enjoy Matcha not only as a drink but also as a baking ingredient.

Its slightly bitter flavour creates an interesting contrast with the sweetness of the cookie dough and vanilla glaze.

The natural green colour also makes Matcha particularly suitable for Christmas tree-shaped cookies.

My verdict

These Matcha Christmas trees are an easy recipe for anyone who would like to combine traditional Christmas baking with a Japanese-inspired ingredient.

You do not need complicated decorations – a little white glaze and a few sugar pearls are enough to turn them into festive Christmas cookies.

Recipe originally published: 2021

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