Yokohama lässt sich sehr gut mit einem Aufenthalt in Tokio verbinden und besitzt mit seiner Chinatown ein Viertel, das sich deutlich von vielen anderen Orten meiner Japanreise unterscheidet
Ein Abend in Yokohama Chinatown
Bei meinem damaligen Besuch hatte ich leider nicht genug Zeit, um Yokohama ausführlicher zu erkunden. Einen Wunsch wollte ich mir aber unbedingt erfüllen: Chinatown nach Einbruch der Dunkelheit erleben.
Und genau dafür hat sich der Ausflug gelohnt.
Wenn am Abend die roten Laternen eingeschaltet werden, die Leuchtreklamen der Restaurants die Straßen erhellen und die aufwendig verzierten Tore zwischen den Häusern auftauchen, verändert sich die Atmosphäre des Viertels völlig.

Zwischen Laternen, Restaurants und kleinen Straßen
Chinatown in Yokohama besteht nicht nur aus einer einzelnen Hauptstraße. Besonders schön fand ich es, einfach durch die kleineren Straßen zu laufen und immer wieder neue Details zu entdecken.
Restaurants, Geschäfte, chinesische Schriftzeichen, rote Laternen und reich verzierte Fassaden stehen teilweise dicht nebeneinander. Gerade am Abend entsteht dadurch eine intensive Mischung aus Licht, Farbe und Großstadt.
Man muss dabei gar kein festes Ziel haben. Für mich war schon das Herumlaufen ein Teil des Erlebnisses.

Der Kanteibyo-Tempel bei Nacht
Einer der Orte, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind, war der Kanteibyo-Tempel.
Schon von außen fällt er mit seinen kräftigen Farben und den sehr detailreichen Verzierungen auf. Nach Einbruch der Dunkelheit wirken Rot, Gold, Grün und Blau durch die Beleuchtung noch intensiver.
Zwischen den belebten Straßen Chinatowns hatte der Tempel für mich trotzdem eine ganz andere Atmosphäre.

Im Tempelbereich gehören Räucherstäbchen und verschiedene religiöse Elemente zum Bild. Gerade dieser Kontrast zwischen dem lebhaften Viertel draußen und dem ruhigeren Moment am Tempel hat mir gefallen.


Besonders spektakulär: die leuchtenden Figuren
Bei meinem Besuch gab es noch etwas, das Chinatown für mich besonders eindrucksvoll gemacht hat: große beleuchtete Figuren und Laterneninstallationen.
Auf meinen Fotos sieht man unter anderem Drachen und andere farbenprächtige Motive. Gerade nachts wirkten diese Installationen unglaublich intensiv.
Die großen Figuren gehörten zu den saisonalen Dekorationen während meines damaligen Besuchs und sollten deshalb nicht als dauerhaft vorhandene Attraktionen verstanden werden.



Das war für mich einer der stärksten Eindrücke des ganzen Abends. Ich hatte vorher nicht damit gerechnet, solche aufwendig beleuchteten Figuren mitten in Chinatown zu entdecken.
Mein Eindruck von Yokohama Chinatown bei Nacht
Mein Aufenthalt in Yokohama war damals viel zu kurz, um die Stadt wirklich kennenzulernen. Trotzdem bin ich froh, dass ich mir für Chinatown am Abend Zeit genommen habe.
Für mich waren es vor allem die vielen Lichter, die roten Laternen, die kunstvollen Gebäude und die ungewöhnlichen beleuchteten Installationen, die diesen Abend besonders gemacht haben.
Wenn ich mich zwischen Chinatown am Tag und bei Nacht entscheiden müsste, würde ich persönlich wieder den Abend wählen.

Yokohama Chinatown at Night: Lanterns, Temples and Illuminated Streets
Yokohama is an easy destination to combine with a stay in Tokyo, and its Chinatown feels very different from many of the other places I have visited in Japan.
An Evening in Yokohama Chinatown
During this particular trip, I unfortunately did not have enough time to explore Yokohama properly. There was one thing I really wanted to experience, though: Chinatown after dark.
It was absolutely worth making the trip for it.
Once the red lanterns are illuminated, restaurant signs light up the streets and the beautifully decorated gates appear between the buildings, the whole neighbourhood changes.

Exploring the Streets After Dark
One of the things I enjoyed most was simply walking through the neighbourhood without following a strict route.
Restaurants, shops, Chinese signs, lanterns and ornate architecture appear almost everywhere, and each street feels slightly different.
At night, all these elements come together through the lights and colours, creating an atmosphere that is very different from daytime sightseeing.

Visiting Kanteibyo Temple
One of the places that stood out most to me was Kanteibyo Temple.
Its architecture is already incredibly detailed, but at night the reds, greens, golds and blues become even more striking under the lights.
Although the temple is located in the middle of the lively neighbourhood, stepping into the temple area felt quite different from walking through the surrounding streets.

Incense and the many small details around the temple added another layer to the experience.


Seasonal Lantern Displays
My visit also happened during a period when Chinatown was decorated with large illuminated installations.
There were colourful dragons and other enormous lantern figures throughout the area. They became some of my favourite sights of the evening.
These particular installations were seasonal decorations during my visit and should therefore not be expected to be there permanently.



Why I Would Visit Chinatown at Night Again
My time in Yokohama was much too short to properly explore the city, but I am very glad that I chose to spend part of the evening in Chinatown.
For me, it was the combination of lanterns, colourful architecture, temples, busy streets and seasonal light displays that made the neighbourhood so memorable.
If I had to choose between seeing Yokohama Chinatown during the day or after dark, I would definitely choose the evening again.
