Glutenfreier Kochkurs in Asakusa – meine zwei Kochstunden bei Cook!Asakusa

Deutsch

Japanische Küche gehört für mich zu jeder Japanreise dazu. Noch schöner finde ich es aber, wenn ich ein Gericht nicht nur essen, sondern anschließend auch selbst zu Hause zubereiten kann.

Während meiner Tokyo-Reise 2020 nahm ich deshalb gleich an zwei Kochstunden bei Cook!Asakusa mit Yumi teil. Besonders wichtig war für mich natürlich die Frage, ob die Gerichte glutenfrei zubereitet werden konnten. Bei meinen damaligen Kursen war das nach vorheriger Absprache problemlos möglich.

Kochen mit Yumi in Asakusa

Schon bei meiner ersten Kochstunde habe ich mich bei Yumi sehr wohlgefühlt.

Der Unterricht fand auf Englisch statt und Yumi erklärte mir die einzelnen Arbeitsschritte sehr verständlich. Dabei ging es nicht nur darum, ein Rezept möglichst schnell nachzukochen. Sie erklärte auch, welche Zutaten miteinander harmonieren, und gab mir viele kleine Tipps, die ich anschließend zu Hause verwenden konnte.

Meine erste Kochstunde: Onigiri, Misosuppe und Atsuyaki-Tamago

Bei meinem ersten Termin bereiteten wir gleich drei japanische Klassiker zu:

Onigiri, Misosuppe und Atsuyaki-Tamago, ein dickes japanisches Omelett.

Onigiri mit verschiedenen Füllungen

Besonders viel Spaß hatte ich bei den Onigiri.

Yumi hatte viele unterschiedliche Zutaten vorbereitet und erklärte mir, welche Kombinationen gut zusammenpassen.

Es blieb also nicht einfach bei den klassischen Varianten mit Lachs oder Thunfisch-Mayonnaise. Wir konnten ganz unterschiedliche Onigiri zusammenstellen.

Eine meiner Lieblingskombinationen war Chicken Teriyaki mit einer Nori-Paste.

Yumi zeigte mir außerdem, wie man die Reisbällchen am besten mit den Händen formt und anschließend mit Nori umwickelt.

Besonders süß fand ich kleine Ausstanzer, mit denen man aus Nori Gesichter und andere Dekorationen für die Onigiri herstellen konnte.

Ein Tipp ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben: Wenn man ein wenig von der jeweiligen Füllung oben auf das Onigiri legt, erkennt man später sofort, welche Sorte man vor sich hat.

Atsuyaki-Tamago selbst machen

Anschließend wagten wir uns an Atsuyaki-Tamago.

Bei diesem japanischen Omelett wird die Eimasse nach und nach in der Pfanne gegart und immer wieder aufgerollt. Das sieht bei jemandem mit Erfahrung sehr einfach aus – wenn man es selbst versucht, merkt man allerdings schnell, dass ein bisschen Übung dazugehört.

Für meinen ersten Versuch war ich mit meinem Ergebnis trotzdem sehr zufrieden.

Yumi zeigte mir Schritt für Schritt, wie ich das Omelett aufrollen sollte. Anschließend wurde es in kleine Stücke geschnitten.

Misosuppe und gemeinsames Essen

Auch eine einfache Misosuppe gehörte zu unserer Kochstunde.

Nachdem alles fertig war, setzten wir uns gemeinsam an den Tisch und aßen das, was wir zuvor gekocht hatten.

Genau dieser Teil gefiel mir besonders gut. Es fühlte sich nicht wie ein anonymer touristischer Kochkurs an, sondern eher so, als würde mir jemand japanische Alltagsküche zeigen und wir würden anschließend gemeinsam essen.

Mir machte die erste Kochstunde so viel Spaß, dass ich direkt eine zweite Stunde bei Yumi buchte.

Meine zweite Kochstunde: glutenfreies Okonomiyaki

Beim zweiten Termin stand eines meiner japanischen Lieblingsgerichte auf dem Programm: Okonomiyaki.

Ich hatte Okonomiyaki vorher bereits glutenfrei in einem Restaurant gegessen und wollte unbedingt lernen, wie ich es selbst zubereiten kann.

Yumi passte das Gericht bei meinem damaligen Besuch so an, dass wir eine glutenfreie Variante herstellen konnten.

Gemeinsam bereiteten wir den Teig und die weiteren Zutaten vor und brieten das Okonomiyaki anschließend in der Pfanne.

Besonders gefreut hat mich, dass ich danach wusste, wie ich eines meiner liebsten japanischen Gerichte auch selbst zu Hause machen kann.

Eine zusätzliche Überraschung: Reiskuchen

Yumi hatte bei meiner zweiten Kochstunde noch eine Überraschung für mich.

Bei unserem vorherigen Treffen hatte ich ihr erzählt, dass ich gerne japanischen Reiskuchen probieren wollte, die entsprechende Bäckerei aber geschlossen gewesen war.

Daraufhin beschloss sie kurzerhand, mir zu zeigen, wie ich selbst Reiskuchen herstellen kann.

Genau solche persönlichen Momente sind einer der Gründe, warum mir diese beiden Kochstunden auch Jahre später noch so positiv in Erinnerung geblieben sind.

Glutenfrei bei Cook!Asakusa

Für mich war besonders wichtig, dass Yumi bei meinen Kochstunden 2020 auf meine glutenfreie Ernährung eingehen konnte.

Das galt unter anderem für mein Okonomiyaki und die für mich verwendeten Zutaten.

Wichtig: Das beschreibt meine persönliche Erfahrung aus dem Jahr 2020 und ist keine Garantie für heutige Kurse.

Yumis Onigiri-Kochkurs wird auch 2026 weiterhin über airKitchen angeboten. Dort werden aktuell Onigiri, Misosuppe und Atsuyaki-Tamago genannt; vegetarische und vegane Varianten werden ausdrücklich erwähnt. Eine glutenfreie Option wird auf der heutigen Angebotsseite jedoch nicht ausdrücklich aufgeführt. Wenn du Zöliakie hast, würde ich deshalb vor der Buchung direkt nachfragen, ob eine sichere glutenfreie Zubereitung inklusive Umgang mit Kreuzkontamination möglich ist.

Cook!Asakusa heute

Yumi bietet aktuell weiterhin eine Kochklasse rund um japanische Hausmannskost an. Die derzeitige airKitchen-Seite beschreibt eine kleine Gruppe mit maximal sechs Teilnehmern und einen Kurs mit Onigiri, Misosuppe und Atsuyaki-Tamago. Der genaue Treffpunkt wird nach der Buchung mitgeteilt.

Da sich Kursangebote, Preise und Termine verändern können, würde ich für einen heutigen Besuch immer die aktuellen Informationen auf der Buchungsseite prüfen.

Mein Fazit

Meine beiden Kochstunden bei Yumi gehören zu den Erlebnissen aus Tokyo, an die ich mich besonders gerne erinnere.

Ich habe dort nicht nur Rezepte kennengelernt, sondern viele kleine Techniken und Tipps mitgenommen: Onigiri richtig formen, verschiedene Füllungen kombinieren, ein japanisches Omelett rollen und glutenfreies Okonomiyaki selbst zubereiten.

Besonders schön fand ich aber die persönliche Atmosphäre.

Nach meiner ersten Kochstunde wollte ich deshalb unbedingt noch einmal zurückkommen – und genau das habe ich getan.

Für mich sind solche Workshops eine der schönsten Möglichkeiten, japanische Kultur kennenzulernen: nicht nur anschauen oder probieren, sondern selbst mitmachen und das Gelernte anschließend mit nach Hause nehmen.

Besucht: 2020 · persönliche Erfahrung. Glutenfreie Möglichkeiten und heutige Kursbedingungen bitte vor der Buchung aktuell prüfen.


English

Gluten-Free Cooking Class in Asakusa – My Two Sessions at Cook!Asakusa

Japanese food is an important part of every trip to Japan for me. But I enjoy it even more when I can learn how to prepare a dish myself and recreate it at home afterwards.

During my trip to Tokyo in 2020, I therefore joined two cooking sessions with Yumi from Cook!Asakusa.

As I need to eat gluten-free, one of my main questions beforehand was whether the dishes could be adapted for me. During my visits in 2020, Yumi was able to accommodate my dietary requirements after discussing them in advance.

Cooking with Yumi in Asakusa

I immediately felt comfortable during my first class.

The lesson was taught in English, and Yumi explained each step very clearly.

What I particularly liked was that she did not simply show me a recipe. She also explained which ingredients worked well together and shared useful little cooking tips.

My First Class: Onigiri, Miso Soup and Atsuyaki-Tamago

During my first session, we prepared three Japanese classics:

Onigiri, miso soup and Atsuyaki-Tamago, a thick Japanese rolled omelette.

Onigiri with Different Fillings

Making the Onigiri was particularly fun.

Yumi had prepared many different ingredients and explained which combinations worked well together.

We did not only make familiar fillings such as salmon or tuna mayonnaise. There were plenty of different combinations to experiment with.

One of my favourites was chicken teriyaki with a Nori paste.

Yumi also showed me how to shape the rice balls by hand and wrap them in Nori.

Another useful tip was to place a little of the filling on top of each Onigiri. That way, you can immediately identify the different varieties later.

Making Atsuyaki-Tamago

Next, we made Atsuyaki-Tamago.

The egg mixture is cooked gradually and rolled again and again in the pan.

It looks surprisingly easy when someone experienced does it, but trying it yourself requires a little practice.

For my first attempt, however, I was very happy with the result.

Miso Soup and Eating Together

We also prepared a simple miso soup.

Once everything was ready, we sat down together and ate the meal we had just cooked.

This was one of my favourite parts of the experience.

It did not feel like an anonymous tourist cooking class. It felt much more personal, as if someone was introducing me to everyday Japanese home cooking and then sharing the meal with me.

I enjoyed my first class so much that I immediately booked another session with Yumi.

My Second Class: Gluten-Free Okonomiyaki

For my second lesson, we prepared one of my favourite Japanese dishes: Okonomiyaki.

I had previously tried a gluten-free version in a restaurant and really wanted to learn how to make it myself.

During my visit, Yumi adapted the dish so that we could prepare a gluten-free version.

We prepared the batter and ingredients together and then cooked the Okonomiyaki in the pan.

I was particularly happy to leave the class knowing how to recreate one of my favourite Japanese dishes at home.

A Rice Cake Surprise

Yumi had another surprise for me during my second visit.

During our previous class, I had mentioned that I wanted to try Japanese rice cake but that the bakery I had planned to visit had been closed.

She therefore decided to teach me how to make rice cake myself.

Personal moments like this are one of the reasons why I still remember these cooking classes so fondly.

Gluten-Free at Cook!Asakusa

During my visits in 2020, Yumi was able to accommodate my gluten-free requirements, including for the Okonomiyaki.

Please note: This describes my personal experience in 2020 and should not be considered a guarantee for current classes.

Yumi’s Onigiri cooking class is still listed on airKitchen in 2026. The current description includes Onigiri, miso soup and Atsuyaki-Tamago and explicitly mentions vegetarian and vegan options, but it does not currently advertise a gluten-free option. If you have coeliac disease, I recommend contacting the host before booking to discuss ingredients, preparation and cross-contamination.

My Verdict

My two cooking classes with Yumi remain some of my favourite food experiences from Tokyo.

I did not only learn recipes. I also learned small techniques and useful tips: how to shape Onigiri, combine fillings, roll a Japanese omelette and prepare gluten-free Okonomiyaki.

Most of all, I loved the personal atmosphere.

After my first class, I immediately wanted to come back – so I did.

For me, workshops like this are one of the best ways to experience Japanese culture: not simply watching or tasting it, but participating and taking something you learned back home with you.

Visited: 2020 · personal experience. Please check current gluten-free options and class conditions before booking.

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