
teamLab Planets gehört für mich zu den außergewöhnlichsten Erlebnissen in Tokio. Statt Kunst einfach nur anzuschauen, bewegt man sich hier mitten durch die verschiedenen Installationen. Licht, Wasser, Spiegel, Pflanzen und Projektionen verändern die Räume ständig und sorgen dafür, dass sich jeder Bereich völlig anders anfühlt.
Was ist teamLab Planets?
Das Besondere an teamLab Planets ist, dass man selbst Teil der Kunstwerke wird. Für einen Teil der Ausstellung zieht man die Schuhe aus und läuft barfuß durch die Räume. Manche Wege führen sogar durch Wasser. Genau dieses Zusammenspiel aus Bewegung, Licht und Umgebung macht den Besuch für mich viel intensiver als ein klassisches Museum.
teamLab Planets befindet sich weiterhin in Toyosu und ist aktuell bis Ende 2027 angekündigt.
Barfuß durch Wasser und Licht
Einer meiner liebsten Bereiche war der Raum, in dem man durch Wasser läuft. Auf der Wasseroberfläche erscheinen leuchtende Farben und digitale Fische, die sich zwischen den Besuchern bewegen. Durch die Dunkelheit und die Projektionen verliert man schnell das Gefühl dafür, wo der eigentliche Raum aufhört.

Räume, die sich ständig verändern
Andere Installationen spielen mit Licht, Spiegelungen und der eigenen Wahrnehmung. Besonders spannend fand ich, dass man nie genau wusste, was hinter dem nächsten Durchgang wartet. Manche Räume wirken fast endlos, andere verändern ihre Farben, sobald man sich durch sie hindurchbewegt.

Zwischen Moos und spiegelnden Formen
Ganz anders wirkt der Bereich mit den silbernen, spiegelnden Formen zwischen dem Moos. Nach den dunklen und farbenfrohen Innenräumen ist dieser Teil viel ruhiger. Durch die Spiegelungen sieht die Installation je nach Blickwinkel immer wieder anders aus.

Mein Highlight: der Orchideenraum
Besonders schön fand ich den Bereich mit den vielen Orchideen. Zwischen den echten Pflanzen hindurchzugehen, während sie teilweise direkt über einem schweben, fühlt sich fast wie ein kleiner verwunschener Garten an. Gerade der Kontrast zwischen digitaler Kunst und echten Pflanzen hat mir hier sehr gefallen.


Lohnt sich teamLab Planets?
Für mich lohnt sich teamLab Planets auf jeden Fall. Es ist kein Museum, durch das man einfach von Bild zu Bild läuft, sondern ein Erlebnis, bei dem man selbst mitten in den Installationen steht. Besonders die Mischung aus Wasser, Licht, Pflanzen und ungewöhnlichen Räumen macht den Besuch so besonders.
Wenn ich persönlich zwischen teamLab Planets und teamLab Borderless wählen müsste, würde ich Borderless zwar weiterhin etwas bevorzugen. Trotzdem würde ich Planets nicht auslassen. Beide Ausstellungen fühlen sich sehr unterschiedlich an und bieten jeweils ihre eigenen besonderen Momente.
Mein Tipp für deinen Besuch
Plane genügend Zeit ein und trage Kleidung, in der du dich auch barfuß und in den Wasserbereichen wohlfühlst. Vor allem würde ich nicht versuchen, möglichst schnell von Raum zu Raum zu gehen. Ein großer Teil des Erlebnisses entsteht gerade dadurch, dass man stehen bleibt und beobachtet, wie sich die Installationen verändern.
teamLab Planets Tokyo: My Experience and Tips for Your Visit
teamLab Planets is one of the most unusual experiences I have had in Tokyo. Instead of simply looking at art, you actually move through the installations yourself. Light, water, mirrors, plants and projections constantly transform the spaces, making every area feel completely different.

What is teamLab Planets?
What makes teamLab Planets so special is that you become part of the artworks yourself. For part of the exhibition, you take off your shoes and walk barefoot through the different spaces. Some of the paths even lead through water. This combination of movement, light and your surroundings makes the experience much more immersive than visiting a traditional museum. teamLab Planets is still located in Toyosu and is currently scheduled to remain open until the end of 2027.
Walking barefoot through water and light
One of my favourite areas was the room where you walk through water. Colourful lights and digital fish appear on the surface and move around the visitors. With the darkness and the projections surrounding you, it quickly becomes difficult to tell where the actual room ends.

Rooms that are constantly changing
Other installations play with light, reflections and your own perception. I especially liked never knowing what was waiting behind the next passage. Some rooms seem almost endless, while others change their colours as you move through them.

Between moss and mirrored forms
The area with the silver mirrored forms surrounded by moss has a completely different atmosphere. After the dark and colourful indoor spaces, this part feels much calmer. The reflections make the installation look different depending on where you are standing.

My highlight: the orchid garden
I particularly loved the area filled with orchids. Walking between the real flowers while some of them seem to float above you feels almost like entering a magical garden. I really enjoyed the contrast between digital art and living plants.


Is teamLab Planets worth visiting?
For me, teamLab Planets is definitely worth visiting. It is not a museum where you simply walk from one artwork to another. You are standing right in the middle of the installations yourself. The combination of water, light, plants and unusual spaces makes the experience particularly memorable.
If I personally had to choose between teamLab Planets and teamLab Borderless, I would still slightly prefer Borderless. However, I would not skip Planets. The two exhibitions feel very different and each offers its own special moments.
My tip for your visit
Allow yourself enough time and wear clothes in which you feel comfortable walking barefoot and through the water areas. Most importantly, I would not rush from one room to the next. A large part of the experience comes from stopping for a moment and watching how the installations change around you.