
Ein besonderer Ort für mich als Flugbegleiterin
Es gibt Orte in Tokio, die wahrscheinlich nicht auf jeder klassischen Sightseeing-Liste stehen und für mich trotzdem zu den spannendsten Erlebnissen einer Reise gehören. Die ANA Blue Base war genau so ein Ort. Als Flugbegleiterin fand ich es besonders interessant, einmal einen Blick hinter die Kulissen einer japanischen Airline werfen zu können.
ANA kannte ich natürlich bereits als Passagierin. Gerade deshalb war ich neugierig darauf, die Airline einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen: nicht nur im Flugzeug, sondern dort, wo Training, Abläufe und viele Details rund um den Flugbetrieb zusammenkommen.

Schon der Eingangsbereich fühlt sich wie ein Flughafen an
Bereits beim Betreten der Blue Base wird deutlich, wie konsequent das Thema Luftfahrt umgesetzt wurde. Der Eingangsbereich erinnert mit seiner „Departures“-Gestaltung, Flugzeugmotiven und ANA-typischen Blautönen sofort an einen Flughafen.
Ich mochte diese Gestaltung sehr, weil man sich nicht einfach wie in einem normalen Besucherzentrum fühlt. Schon bevor die eigentliche Tour beginnt, gibt es kleine Details zu entdecken, die einen direkt in die Welt von ANA hineinziehen.

Ein Blick auf die Welt der Cabin Attendants
Für mich persönlich war natürlich alles rund um die Cabin Attendants besonders interessant. In der Ausstellung konnte ich mir unter anderem die Uniformen und einige typische Details des Bordalltags ansehen.
Noch spannender wurde es während der Tour durch die Bereiche, in denen ANA-Mitarbeitende ausgebildet werden. Auch Trainingsbereiche für Cabin Attendants gehörten dazu. Gerade als jemand, der selbst in diesem Beruf arbeitet, schaut man dort automatisch mit einem ganz anderen Blick hin.
In diesen Bereichen durfte allerdings nicht fotografiert werden. Deshalb gibt es davon keine Bilder im Beitrag – dabei war genau dieser Teil für mich eines der Highlights der gesamten Tour.


Kleine Details aus der Welt von ANA
Besonders schön fand ich, dass die Ausstellung nicht nur große Flugzeuge oder technische Themen zeigt. Auch viele kleine Details rund um ANA haben ihren Platz.
Dazu gehören zum Beispiel Schließfächer, die nicht einfach mit normalen Zahlen beschriftet sind, sondern mit japanischen Flughafencodes wie NRT, KIX, FUK oder HND. Solche Kleinigkeiten machen wahrscheinlich vor allem dann Spaß, wenn man sich ohnehin für Luftfahrt interessiert.


Von Flying Honu bis zu besonderen ANA-Lackierungen
Ein weiterer Bereich, in dem ich lange hätte stehen können, war die Sammlung verschiedener Flugzeugmodelle. Dort sind unterschiedliche ANA-Flugzeuge und Sonderlackierungen zu sehen.
Natürlich sind mir besonders die Flying Honu aufgefallen. Die A380 mit ihren Schildkröten-Designs gehören für mich zu den schönsten und auffälligsten Flugzeugen der ANA-Flotte. In der Ausstellung konnte man die verschiedenen Farbvarianten noch einmal ganz aus der Nähe betrachten.


Sonderlackierungen, die man sofort erkennt
Neben den klassischen ANA-Modellen gab es auch Flugzeuge in ganz besonderen Designs zu sehen. Dazu gehörte unter anderem das auffällige gelbe C-3PO-Design aus der Star-Wars-Kooperation.
Auch ein Modell mit Demon-Slayer-Lackierung war ausgestellt. Solche Sonderlackierungen sind für mich immer ein schönes Beispiel dafür, wie stark Popkultur und Luftfahrt in Japan manchmal miteinander verbunden werden.


Auch ANA-Geschichte gehört zur Ausstellung
Nicht alles in der Blue Base dreht sich nur um die aktuelle Flotte. Auch historische und besondere Designs werden aufgegriffen. Ein schönes Beispiel dafür war der „Marine Jumbo“, der in der Ausstellung als aufwendig gestaltetes Objekt präsentiert wurde.
Gerade diese Mischung aus moderner Airline, Ausbildung, Design und Geschichte hat mir gefallen. Man merkt, dass die Blue Base nicht einfach nur einige Flugzeugmodelle aufstellt, sondern versucht, die verschiedenen Seiten einer Airline zusammenzubringen.


Mein Fazit zur ANA Blue Base Tour
Für mich war die ANA Blue Base kein gewöhnlicher Programmpunkt in Tokio. Natürlich spielt dabei eine große Rolle, dass ich selbst Flugbegleiterin bin und mich deshalb viele Dinge interessieren, an denen andere vielleicht einfach vorbeigehen würden.
Gerade der Einblick in die Trainingswelt der Airline ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Dazu kamen die Uniformen, Flugzeugmodelle, Sonderlackierungen und all die kleinen ANA-Details, die es überall zu entdecken gab.
Wer sich für Airlines und Luftfahrt begeistert, erlebt hier eine ganz andere Seite von Tokio. Für mich war es eine wunderbare Verbindung aus zwei Dingen, die einen großen Teil meines Lebens ausmachen: Japan und die Luftfahrt.

ANA Blue Base Tour in Tokyo: Behind the Scenes of a Japanese Airline

A special place for me as a flight attendant
Some places in Tokyo may never appear on a classic sightseeing list and can still become some of the most memorable experiences of a trip. ANA Blue Base was exactly that kind of place for me. As a flight attendant myself, getting a glimpse behind the scenes of a Japanese airline made this visit particularly fascinating.
I already knew ANA from the passenger perspective. That made me even more curious to experience the airline from a completely different angle: not only inside an aircraft, but in a place where training, operations and many of the details behind everyday airline life come together.

An entrance that already feels like an airport
From the moment you enter Blue Base, the aviation theme is everywhere. The “Departures” design, aircraft elements and ANA’s characteristic shades of blue immediately create the atmosphere of an airport.
I really enjoyed this part because it does not feel like entering an ordinary visitor center. Even before the actual tour begins, there are already small details that draw you into the world of ANA.

A glimpse into the world of cabin attendants
For me, everything connected to the cabin attendant profession was naturally one of the most interesting parts. The exhibition includes uniforms and details connected to everyday life on board.
The tour became even more fascinating when we were able to see areas used for ANA employee training, including spaces connected to cabin attendant training. Working in the same profession myself meant that I looked at these areas from a very different perspective.
Photography was not permitted in those training areas, so unfortunately I cannot show them here. Nevertheless, this was one of the parts of the tour that stayed with me the most.


Small details from the world of ANA
One thing I particularly enjoyed was that the exhibition is not only about large aircraft or technical subjects. There are plenty of small ANA details to discover as well.
One example is the row of lockers. Instead of ordinary numbers, they are labelled with Japanese airport codes such as NRT, KIX, FUK and HND. Details like these are probably especially fun when you already have an interest in aviation.


From Flying Honu to special ANA liveries
Another area where I could easily have spent much longer was the collection of aircraft models. Different ANA aircraft and special liveries are represented throughout the exhibition.
The Flying Honu models immediately caught my attention. With their colorful turtle designs, ANA’s A380s are some of the most distinctive aircraft in the fleet, and seeing the different versions together was particularly fun.


Special liveries you instantly recognize
Alongside ANA’s classic aircraft, the exhibition also includes models with some very distinctive liveries. One of them was the bright yellow C-3PO design from ANA’s Star Wars collaboration.
There was also an aircraft model featuring Demon Slayer characters. I always find these special liveries fascinating because they are a perfect example of how aviation and Japanese pop culture sometimes come together.


A little ANA history as well
Blue Base is not only about ANA’s current aircraft. The exhibition also includes references to historic and unusual designs. One of the most eye-catching examples was the Marine Jumbo display.
I liked this combination of a modern airline, professional training, design and aviation history. It makes the exhibition feel much more varied than simply looking at a collection of aircraft models.


My verdict on the ANA Blue Base Tour
For me, ANA Blue Base was much more than another attraction in Tokyo. Of course, my own work as a flight attendant played a big part in that, because many of the details probably meant more to me than they would to the average visitor.
The glimpse into ANA’s training environment was what stayed with me most, but I also loved the uniforms, aircraft models, special liveries and all the small details scattered throughout the exhibition.
For aviation fans, this is a chance to experience a completely different side of Tokyo. For me, it brought together two things that have become an important part of my life: Japan and aviation.
