
Manche Orte in Tokio führen mich nicht nur in eine andere Stadt, sondern gefühlt auch zurück in eine andere Zeit. Genau so ging es mir beim Pretty Guardian Sailor Moon Museum in Roppongi. Sailor Moon gehört für mich ganz klar zu meiner Kindheit, und deshalb wollte ich mir die Ausstellung bei meinem Besuch in Tokio unbedingt ansehen.
Die Ausstellung war eine große Reise durch die Geschichte von Sailor Moon – von Manga und Anime über Zeichnungen und Charakterdesigns bis hin zu Kostümen und Merchandise. Für mich war das nicht einfach nur ein Museumsbesuch, sondern vor allem eine ziemlich schöne Reise zurück in meine Kindheit.

Eine Reise durch die Welt von Sailor Moon
Schon zu Beginn der Ausstellung wurde man richtig in die Welt von Sailor Moon hineingezogen. Unter anderem gab es eine Filmsequenz mit den verschiedenen Verwandlungen der Sailor-Kriegerinnen. Danach führte der Weg durch mehrere Ausstellungsbereiche, in denen man sehr unterschiedliche Seiten der Serie entdecken konnte.
Besonders spannend fand ich die vielen Zeichnungen, Manga-Seiten und Entwürfe. Vieles kennt man als fertige Szene aus Anime oder Manga – hier konnte man aber sehen, wie diese Szenen ursprünglich entstanden sind.


Von den ersten Entwürfen bis zu den bekannten Figuren
Ich mag solche Einblicke hinter die Kulissen besonders gern. Zwischen den zahlreichen Zeichnungen konnte man Storyboards, Charakterentwürfe und bekannte Momente aus Sailor Moon entdecken. Gerade wenn man die Serie schon seit vielen Jahren kennt, erkennt man ständig Figuren oder Szenen wieder.
Dabei wurde mir noch einmal bewusst, wie viel Arbeit hinter einer Anime-Serie steckt. Aus einzelnen Zeichnungen und Entwürfen entsteht am Ende eine Welt, die viele Menschen über Jahrzehnte begleitet hat.
Mein Highlight: die Kostüme
Mein persönliches Highlight waren aber eindeutig die ausgestellten Kostüme. Einige davon waren unglaublich aufwendig gestaltet und aus der Nähe noch beeindruckender als auf den Bildern.
Besonders die Kostüme von Princess Serenity und Prince Endymion haben mir sehr gefallen. Aber auch das Sailor-Moon-Kostüm mit den riesigen weißen Flügeln war ein echter Blickfang. Hier hätte ich wirklich noch sehr viel länger stehen und mir jedes einzelne Detail anschauen können.


Merchandise und Erinnerungen
Natürlich durfte bei einer solchen Ausstellung auch das Merchandise nicht fehlen. Es gab einen großen Bereich mit unterschiedlichen Sailor-Moon-Artikeln und Erinnerungsstücken. Gerade bei einer Serie, die schon so viele Jahre existiert, ist es spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Produkte und Designs im Laufe der Zeit geworden sind.
Für Fans war die Ausstellung deshalb eine schöne Mischung aus Museum, Nostalgie und der Möglichkeit, noch ein kleines Erinnerungsstück mit nach Hause zu nehmen.
Das Sailor Moon Museum Café
Nach der Ausstellung ging es für mich noch in das damalige Sailor Moon Museum Café. Auch dort wurde das Thema konsequent weitergeführt. Auf der Speisekarte gab es verschiedene Gerichte, Desserts und Getränke, die sich an Figuren und Motiven aus Sailor Moon orientierten.
Ich habe mich für ein farbenfrohes Dessert mit Jelly und für ein Getränk mit Eis entschieden. Gerade solche kleinen Details gehören für mich bei Themenausstellungen in Japan einfach dazu und machen den Besuch noch einmal ein bisschen besonderer.



Mein Fazit zum Sailor Moon Museum
Für mich war der Besuch im Sailor Moon Museum eine wunderschöne Reise zurück in meine Kindheit. Gerade die Mischung aus Manga, Anime, Originalentwürfen, Kostümen und den vielen kleinen Details hat die Ausstellung für mich besonders gemacht.
Das Pretty Guardian Sailor Moon Museum in Roppongi war eine zeitlich begrenzte Ausstellung und kann heute nicht mehr in dieser Form besucht werden. Trotzdem wollte ich diesen Besuch auf Flying Mandy festhalten, denn solche besonderen Ausstellungen gehören für mich genauso zu Tokio wie Tempel, Aussichtspunkte oder Restaurants.
Und vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum ich Tokio so sehr mag: Selbst wenn man die Stadt schon mehrfach besucht hat, entdeckt man immer wieder etwas Neues – und manchmal sogar etwas, das einen zurück in die eigene Kindheit bringt.
Sailor Moon Museum Tokyo: My Visit to the Exhibition in Roppongi

Some places in Tokyo don’t just take me to another part of the city – they somehow take me back to another time as well. That is exactly how I felt when I visited the Pretty Guardian Sailor Moon Museum in Roppongi. Sailor Moon was a big part of my childhood, so visiting this exhibition during my trip to Tokyo was something I really wanted to do.
The exhibition was a journey through the history of Sailor Moon, with everything from manga and anime to original drawings, character designs, costumes and merchandise. For me, it wasn’t just a museum visit. It really felt like a little trip back to my childhood.

A journey through the world of Sailor Moon
Right from the beginning, the exhibition immersed visitors in the world of Sailor Moon. One of the first experiences was a film featuring the transformations of the Sailor Guardians. Afterwards, the exhibition continued through several rooms showing many different aspects of the series.
I especially enjoyed seeing the drawings, manga pages and original designs. Many of the scenes are familiar from the finished anime or manga, but here you could see how some of them were originally created.


From early designs to familiar characters
I always enjoy getting a glimpse behind the scenes, and there was so much to discover here. The exhibition included storyboards, character designs and many familiar moments from Sailor Moon.
When you have known a series for so many years, it is a special feeling to recognise characters and scenes everywhere you look. It also shows just how much work goes into creating an anime series and bringing its world to life.
My highlight: the costumes
My personal highlight was definitely the collection of costumes. Some of them were incredibly detailed and even more impressive when seeing them up close.
I particularly loved the costumes of Princess Serenity and Prince Endymion. The Sailor Moon costume with its huge white wings was another absolute highlight. I could have spent much longer looking at all the little details.


Merchandise and memories
Of course, a Sailor Moon exhibition would not be complete without merchandise. There was a large selection of Sailor Moon items and memorabilia, and it was interesting to see how many different products and designs have been created around the series over the years.
For fans, the museum was a lovely combination of an exhibition, nostalgia and the the opportunity to take a little Sailor Moon souvenir home.
The Sailor Moon Museum Café
After visiting the exhibition, I also went to the Sailor Moon Museum Café. The Sailor Moon theme continued here as well, with different dishes, desserts and drinks inspired by characters and designs from the series.
I chose a colourful jelly dessert and a drink topped with ice cream. These little themed details are something I really enjoy about exhibitions in Japan and made the visit even more memorable.



My conclusion
Visiting the Sailor Moon Museum was a wonderful journey back to my childhood. The combination of manga, anime, original artwork, costumes and all the small details made this exhibition very special to me.
The Pretty Guardian Sailor Moon Museum in Roppongi was a temporary exhibition and can no longer be visited in this form today. I still wanted to preserve this experience here on Flying Mandy because special exhibitions like this are just as much a part of Tokyo for me as temples, observation decks and restaurants.
And maybe that is one of the reasons why I love Tokyo so much: even after several visits, there is always something new to discover – and sometimes something that takes you all the way back to your childhood.