Mitten in Osaka liegt mit dem Shitennō-ji ein Ort, der sich überraschend ruhig anfühlt. Während außerhalb des Tempelgeländes das moderne Osaka wartet, verändert sich die Atmosphäre hier ziemlich schnell.
Einer der ältesten Tempel Japans
Der Shitennō-ji wurde bereits im Jahr 593 gegründet und gilt als einer der ältesten buddhistischen Tempel Japans. Für mich sind genau solche Orte besonders spannend, weil sich hier Geschichte und das heutige Stadtleben unmittelbar begegnen.

Ein ruhiger Zwischenstopp in Osaka
Auf dem Gelände kann man sich in Ruhe umsehen und die traditionelle Architektur auf sich wirken lassen. Gerade im Vergleich zu den belebteren Vierteln Osakas empfand ich den Tempel als angenehme Abwechslung.
Doch obwohl ich wegen des Tempels gekommen war, blieb mir von meinem Besuch noch etwas ganz anderes besonders in Erinnerung.

Kame no Ike – der Schildkrötenteich
Auf dem Tempelgelände befindet sich der Kame no Ike, der Schildkrötenteich. Und spätestens hier wurde aus meinem Tempelbesuch noch einmal ein ganz anderes Erlebnis.
Im und rund um den Teich waren unglaublich viele Schildkröten zu sehen. Einige schwammen durchs Wasser, andere lagen dicht nebeneinander in der Sonne.
Ich hatte vorher nicht damit gerechnet, hier so viele Schildkröten zu entdecken – und genau deshalb ist mir dieser Teil meines Besuchs besonders im Gedächtnis geblieben.

Sonnenbaden in großer Gesellschaft
Besonders faszinierend fand ich die Plattformen im Teich. Teilweise lagen dort so viele Schildkröten nebeneinander, dass kaum noch freie Fläche zu sehen war.
Man konnte eine ganze Weile einfach stehen bleiben und beobachten, wie sie sich bewegten, ins Wasser glitten oder den besten Platz in der Sonne suchten.

Kleine Details, bei denen man länger stehen bleibt
Zwischendurch lohnt es sich auch, einzelne Tiere etwas genauer zu beobachten. Manche Schildkröten lagen völlig entspannt am Wasserrand, während andere ständig unterwegs waren.
Genau solche ungeplanten Momente mag ich auf meinen Japanreisen besonders. Man kommt wegen einer bekannten Sehenswürdigkeit und entdeckt vor Ort etwas, von dem man vorher vielleicht gar nichts wusste.

Unterwegs im Wasser
Natürlich findet das Schildkrötenleben nicht nur an Land statt. Immer wieder konnte ich Tiere durch den Teich schwimmen sehen.
Irgendwann habe ich wahrscheinlich länger den Schildkröten zugeschaut als dem eigentlichen Tempel – aber genau solche unerwarteten Erinnerungen machen einen Ort für mich besonders.

Mein Fazit zum Shitennō-ji
Der Shitennō-ji ist für mich ein schöner Kontrast zum lauten und modernen Osaka. Man bekommt einen Einblick in die lange buddhistische Geschichte der Stadt und kann gleichzeitig ein ruhigeres Osaka kennenlernen.
Mein persönliches Highlight war allerdings ganz klar der Kame no Ike. Mit so vielen Schildkröten hatte ich nicht gerechnet, und ich hätte ihnen wahrscheinlich noch deutlich länger zuschauen können.
Wer Tempel mag oder einfach einen etwas ruhigeren Ort in Osaka sucht, kann den Shitennō-ji wunderbar in einen Tag in der Stadt einbauen.

Shitennō-ji in Osaka – History and the Famous Turtle Pond
Hidden in the middle of Osaka, Shitennō-ji feels surprisingly peaceful. While modern Osaka is waiting just outside the temple grounds, the atmosphere changes remarkably quickly once you enter.
One of Japan’s oldest temples
Shitennō-ji was founded in 593 and is considered one of Japan’s oldest Buddhist temples. These are exactly the places I find fascinating, because centuries of history and modern city life exist side by side.

A peaceful stop in Osaka
The temple grounds are a lovely place to slow down and take in the traditional architecture. Compared with some of Osaka’s busier neighbourhoods, I found Shitennō-ji a welcome change of atmosphere.
But although I originally came to see the temple, something completely different ended up becoming one of my strongest memories of the visit.

Kame no Ike – the turtle pond
On the temple grounds you can find Kame no Ike, the turtle pond. And this was where my temple visit suddenly turned into a completely different experience.
There were an incredible number of turtles in and around the pond. Some were swimming through the water, while others were lying together in the sunshine.
I had not expected to find so many turtles here, which is probably exactly why this part of the visit stayed in my memory.

Sunbathing together
I especially loved seeing the platforms around the pond. At times, there were so many turtles lying next to each other that there was barely any empty space left.
It was easy to stand there for quite a while simply watching them move around, slide back into the water or search for the perfect sunny spot.

The little details that make you stop
It was also fun to take a closer look at some of the individual turtles. Some were completely relaxed beside the water, while others seemed to be constantly on the move.
These are exactly the unexpected moments I enjoy while travelling in Japan. You visit a famous sight for one reason and end up discovering something you knew nothing about beforehand.

Swimming through the pond
Of course, the turtles were not only relaxing on land. Every now and then I could watch one swimming through the pond as well.
At some point, I probably spent more time watching the turtles than looking at the temple itself – but those unexpected memories are often what make a place special to me.

My conclusion
For me, Shitennō-ji is a lovely contrast to the louder, more modern side of Osaka. It offers a glimpse into the city’s long Buddhist history while also providing a much calmer atmosphere.
My personal highlight, however, was definitely Kame no Ike. I had not expected to see so many turtles, and I could probably have watched them for much longer.
If you enjoy temples or simply want to discover a quieter side of Osaka, Shitennō-ji is an easy place to include in a day of exploring the city.
